Ein Herz für Schüler

Das Solarprojekt Vogtareuth ist eine private Non-profit-Initiative. Unser Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Sicherheit an Schulbushaltestellen.

Mit diesem Projekt möchten wir Ihren Schul­kindern einen sicheren Aufenthalt an Schulbus­halte­stellen ermöglichen.

Prämiert: Dritter Platz beim Bayerischen Verkehrssicherheitspreis 2015.

Die Situation

Außerhalb geschlossener Ortschaften sind Bushaltestellen nicht immer optimal ausgestattet. Keine Wartehäuschen, kleine Stand­flächen und in den Winter­monaten ohne Beleuchtung, weil ein Anschluss ans öffentliche Stromnetz fehlt.

Damit verschwinden wartende Schulkinder aus dem Blickfeld anderer Verkehrsteilnehmer.

Unsere Lösung: Licht

Das Gefährdungspotential an Schulbushalte­stellen lässt sich mit einer modernen LED-Solarleuchte deutlich reduzieren.

Eine beleuchtete Schulbus­haltestelle bietet den Kindern einen geschützten Aufenthalt. Auch die Schulbusfahrer sehen die wartenden Schüler bereits von Weitem und können die Haltestelle sicher anfahren.


Lichtverhältnisse an Siedlungsrändern.

Eine typische Situation an Siedlungs­rändern.

LED-Solarleuchte an der Schulbushaltestelle Weikering

Eine angemessene Beleuchtung schafft klare Verhältnisse.



Die LED-Solarleuchte

Wir haben den Markt durch­forstet, aber das Passende nicht gefunden. Damit war klar: Wir müssen die Solarleuchte selber bauen.

Die Zielvorgaben: Die Leuchte muss langlebig, leistungsstark, absolut zuverlässig und auf dem neuesten technischen Stand sein.

Das Ergebnis ist eine moderne LED-Solarleuchte. Die geben wir für den Einsatz an Schul­bus­halte­stellen an interessierte Gemeinden und Körperschaften zum Selbstkostenpreis ab.

Die LED-Solarleuchte ist eine Option für Kommunen, die zur Beleuchtung ihrer Schulbus­halte­stellen eine leicht umsetzbare und nachhaltige Lösung suchen.

Gefertigt wird die Solarleuchte von einem örtlichen Fachbetrieb. Die Anlage wird ständig weiterentwickelt.


Sie sind eine Kommune aus dem Landkreis Rosenheim?

>> Dann können Sie die LED-Solarleuchte kostenlos testen!

LED-Solarleuchte an Bushaltestelle.

Licht an Ihren Schulbushaltestellen, Sicherheit für Ihre Kinder

Die Idee einer Solarleuchte ist nicht wirklich neu, aber der Kontext. Denn für den Einsatz an Schulbushalte­stellen muss die Leuchte leistungs­stark, flexibel und absolut zuverlässig sein:

  • Leistungsstark, damit sie die Auf­enthalts­räume der Schulkinder angemessen aus­leuchten kann
  • Flexibel, um ganz unter­schiedlichen Situationen an Haltestellen gerecht zu werden
  • Absolut zuverlässig, weil die Sicherheit der Schulkinder an erster Stelle steht und keine Kompromisse zulässt
Finaler Test der Solarleuchten vor der Auslieferung

Gebaut für den harten Alltag an der Strasse

Die LED-Solarleuchte hat ein robustes Chassis (vanda­lismus­sicher). Sie ist langlebig, lässt sich problemlos abbauen und an anderer Stelle wieder in Betrieb nehmen.

Sie investieren also nicht in eine stationäre LED-Solarleuchte, sondern in eine nachhaltige Lösung. Eine Lösung, die immer dort verfügbar ist, wo sie gerade gebraucht wird.

Ihre LED-Solarleuchte wird individuell konfiguriert. Wir analysieren den geplanten Einsatzort und rüsten die Leuchte entsprechend aus.

Mit eigenen Mitarbeitern schnell aufgebaut

Die Solarleuchte ist bereits fertig programmiert. Sie muss nur noch montiert und aufge­stellt werden. Diese Arbeit können Sie in Eigeneregie durch­führen.

Alles was Sie brauchen: Einen Elektriker mit Kenntnissen in der Solartechnik und zwei Helfer.

Sie montieren die Anlage nach Anleitung und heben die Leuchte in das vor­bereitete Fundament. Dann noch kurz das Solarpanel und die Leuchtkörper ausrichten und die Anlage ist betriebsbereit.

Finaler Test der Solarleuchten vor der Auslieferung

Das schont Ihre Gemeindekasse: Wartungsarbeiten selbst erledigen

Die Solarleuchte ist absolut wartungsfreundlich.

Zusammen mit der Anlage erhalten Sie für alle Bauteile die zugehörigen Dokumen­tationen. Ihr Elektriker bestellt benötigte Ersatzteile direkt beim Fachhandel und verbaut sie selbst.

Ein bisschen Zuwendung muss sein: Wartungszyklen

Alle 6 bis 7 Jahre steht die Solarbatterie zum Austausch an. Und alle 10 Jahre sollte man die Leucht­stärke der Strahler messen, die bauartbedingt an Leistung verlieren können.

Der letzte Punkt spielt in der Praxis kaum eine Rolle. Die montierten Leuchten liefern im Aus­lieferungs­zustand sehr viel mehr Licht als die ein­schlägigen Normen vorgeben.


Konfiguration

Die LED-Solarleuchte wurde speziell für die harten Wetterbedingungen im Alpenvorland ausgelegt. Eine leistungsstarke Solarbatterie und ein ausgeklügeltes Energiemanagement stellen sicher, dass die Schulbushaltestellen in den Wintermonaten zuverlässig beleuchtet sind.

  • Zukunftssicher und nachhaltig

    In der LED-Solarleuchte sind keine Spezialteile verbaut. Wir verwenden nur CE-zertifizierte Komponenten deutscher und europäischer Hersteller, die frei erhältlich sind. Das sichert langfristig die Ersatzteilver­sorgung.

    In Europa werden derzeit keine 12V-Module in der verwendeten Größe produziert. Deshalb kommt das Solarmodul aus Fernost.

  • Clever gebaut - robust und wartungsfreundlich

    Das Photovoltaikmodul dient gleichzeitig als Abdeckung für den Batterie- und Technik­kasten. Damit ist das Herz der Anlage von außen nicht sichtbar und gut geschützt.

    Ein massives, rundum geschlossenes Stahl­gehäuse sorgt für den not­wendigen Witterungs­schutz.

    Für Wartungs­arbeiten lässt sich das Solarpanel waagrecht stellen und in dieser Position arretieren.

  • Flexible Masthöhen, individuelle Leuchtweiten

    Die Höhe des Mastens, auf dem die Anlage installiert wird, richtet sich nach dem jeweiligen Einsatz.

    Will man eine Schulbushaltestelle aus­leuchten, montiert man die Anlage üblicherweise auf einen Mast mit 400 cm Gesamthöhe (ab Bodenniveau). Die Leuchtpunkt­höhe liegt dann bei 420 cm.

    Sichert man die Querung einer breiten Straße ab und benötigt ent­sprechende Leucht­weiten, wählt man Masten mit Höhen von bis zu 5 Metern.

  • Modulare Leuchtkörper sorgen für optimale Ausleuchtung

    Die Beleuchtung besteht aus bis zu drei LED-Flächenstrahlern oder LED-Spots. Die Leucht­körper lassen sich an unterschiedlichen Punkten der Anlage befestigen und sind zwei­achsig schwenkbar.

    Dank der Schienen­konstruktion, auf der das Solarpanel aufliegt, bieten sich für die Leucht­körper auch Befestigungs­punkte oberhalb des Mastens.

    So lässt sich das Photovoltaik­modul optimal ausrichten und die Licht­kegel leuchten exakt die gewünschten Bereiche aus.

  • Programmierbare Licht­steuerung

    Die Schaltzeiten der Beleuchtung werden mittels einer program­mierbaren Astro-Zeitschaltuhr gesteuert. So können wir die Leuchtzeiten exakt an den Fahrplan der Haltestelle anpassen.

  • Leistungsstark – für eine sichere Versorgung

    Die Solarleuchte hat große Energiereserven und kann lange, licht­arme Perioden überbrücken. Damit ist gewährleistet, dass Ihre Schulkinder nie im Dunkeln stehen.


Sie interessieren sich für unsere LED-Solarleuchte, die wir Ihnen beim Einsatz an
einer Schulbushaltestelle zum Selbstkostenpreis überlassen?

Rufen Sie das Datenblatt und die Preisliste ab:

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Kostenlos testen

Sie sind eine Kommune im Landkreis Rosenheim und möchten die LED-Solarleuchte an einer Schulbushaltestelle unverbindlich ausprobieren?

Für Testzwecke steht eine (1) Solarleuchte bereit. Die leihen wir Ihnen für den Probebetrieb, kostenlos. 60 Tage lang, ab dem 15. Oktober eines Jahres.

Wir planen mit Ihnen den Einsatz

Die Testleuchte wird von uns passend konfiguriert. Sie sorgen für das fachgerechte Fundament. Zusammen mit zwei Mitarbeitern Ihres Bauhofs stellen wir die Solarleuchte auf und nehmen sie in Betrieb.

Kostenlos testen: Bewerben Sie sich jetzt für die Leihstellung.*

Solarleuchte reservieren

* Bewerbungsschluss für 2017: 15. September 2017
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sie haben Fragen zur kostenlosen Leihstellung?
Telefon: 08038-9123, Hans Hajer

Installierte Solarleuchten

Seit September 2015 gesamt 10 Anlagen

Samtgemeinde Marklohe (3)
Gemeinde Schonstett (1)
Gemeinde Eiselfing (1)
Gemeinde Vogtareuth (2)
Gemeinde Frasdorf (1)
Gemeinde Stadland (2)

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"Die Leuchten wurden gestern aufgestellt. Was soll ich sagen: sehr gutes Licht – mich haben Sie überzeugt."
U. Bredemeier, Samtgemeinde Marklohe

"Eine ausgeleuchtete Bushaltestelle ist optisch bereits aus der Ferne gut wahrzunehmen und erzeugt bei den Verkehrsteilnehmern eine erhöhte Aufmerksamkeit."
G. Reinthaler, Gemeinde Eiselfing

Projektpartner, Unterstützer und Förderer

Es ist erfreulich, wenn neue Ideen ihre Wirkung entfalten, sich langsam verbreiten und andere zum Mitmachen bewegen. Genau das passiert gerade mit dem Solarprojekt. Alles begann als Non-profit-Projekt unter guten Bekannten. Jetzt überzeugt es immer mehr Kommunen, die eine nachhaltige, kostengünstige und leicht umsetzbare Lösung für die Beleuchtung ihrer Schul­bushalte­stellen suchen.

Projektpartner:

Rosenheimer Solarförderverein e.V.


Unser Dank gilt allen, die das Solarprojekt unterstützen und fördern:

Volks- und Raiffeisenbank Vogtareuth, EZRO – Energiezukunft Rosenheim, Landratsamt Rosenheim, Staatliches Bauamt Rosenheim, Regionalverkehr Oberbayern GmbH, Rosenheimer Verkehrsgesellschaft, Verkehrswacht Bayern, Versicherungskammer Stiftung, Landtagsfraktion der Bayern-SPD, University of Applied Sciences Rosenheim, Maria Noichl – MdEP, Fa. ETM – Elektrotechnik Mayer, planet text.


Sie möchten das Solarprojekt Vogtareuth unterstützen?
Wir freuen uns auf Ihren Anruf: Hans Hajer, Telefon: 08038-9123

Per E-Mail anfragen

KONTAKT

Bei Fragen zum Solarprojekt:

Hans Hajer
Reuther Feld 14
D-83569 Vogtareuth
Telefon: 08038-9123

E-Mail



Bei technischen Fragen:

Franz Mayer
Gewerbegebiet 5a
D-83569 Vogtareuth
Telefon: 08038-699 536

E-Mail


NEWS – Aktuelles vom Solarprojekt Vogtareuth




News: Neuer Projektpartner an Bord

25. April 2017

In den Sommermonaten funktioniert die Solarleuchte als Platzbeleuchtung.

Der Rosenheimer Solarförderverein e.V. ist neuer Partner beim Solarprojekt Vogtareuth. Der Verein setzt sich seit 1993 erfolgreich für den Einsatz von erneuerbaren Energien in Stadt und Landkreis Rosenheim ein. Das Ziel unserer Zusammenarbeit ist der Ausbau einer zuverlässigen, solargestützten Infrastruktur zur Verbesserung der Sicherheit an Schulbushaltestellen.

Mit dem Solarförderverein Rosenheim gewinnen wir einen starken Projektpartner und Multiplikator. Über das Netzwerk der Solarfödervereine können wir unser Projekt ab sofort landesweit präsentieren.

Der Rosenheimer Solarföderverein übernimmt die Verwaltung der Spendengelder für das Solarprojekt Vogtareuth. Als gemeinnütziger Verein stellt er die Spendenquittungen aus und kümmert sich um den projektbezogen Zahlungsverkehr.

Auf gute Zusammenarbeit!




Sie brennt nicht nur zur Winterszeit ...

04. Februar 2017

In den Sommermonaten funktioniert die Solarleuchte als Platzbeleuchtung.

Eigentlich hätten wir selbst darauf kommen können. Denn an vielen Standplätzen ist die LED-Solarleuchte die einzige Lichtquelle im öffentlichen Raum. Ein Anwohner fragte an, ob wir die Leuchte in den Sommermonaten nicht am Abend einschalten könnten.

Da die Anlagen mit Astro-Zeitschaltuhren gesteuert werden, war die Anfrage schnell und einfach umzusetzen. Jetzt wechseln die Solarleuchten nach dem Winterzyklus automatisch in den Sommerbetrieb. In diesem Modus schaltet sich ein Leuchtkörper 30 Minuten nach Sonnenuntergang ein und brennt für 2 Stunden.

Diese "Sommerfunktion" ist mittlerweile Standard. Dem einen dient die LED-Solarleuchte als Lichtquelle für die Hofeinfahrt, an anderen Stellen werden in den Abendstunden Straßenabschnitte und Kreuzungsbereiche ausgeleuchtet. Ab dem 15. Oktober ist damit allerdings Schluss. Zu diesem Zeitpunkt schalten die Solarleuchten in den Winterbetrieb und und sorgen für den sicheren Aufenthalt der Schulkinder an den Haltestellen.






Vogtareuth: Neue LED-Solarleuchte an der Bushaltestelle Oberwindering

23. Februar 2016

LED-Solarleuchte an Haltestelle Oberwindering

An der Schulbushaltestelle in Oberwindering, einem Ortsteil von Vogtareuth, wurde die neue LED-Solarleuchte installiert. Die Anlage erfüllt zwei Aufgaben:

  • Die Sicherung des Übergangs für die Schulkinder über die stark befahrene Landstraße RO 35
  • Die Beleuchtung des neuen Bushäuschens in Fahrtrichtung Vogtareuth.
Die Anlage ist mit drei LED-Spots bestückt. Zwei Spots leuchten die Laufstrecke der Kinder über die Straße aus und der dritte Spot sorgt für Licht im Wartehäuschen.





Gemeinde Schonstett: Installation am Kreisel Frieberting

15. Februar 2016

LED-Solarleuchte am Kreisel Frieberting

Ende Oktober 2015 wurde am Kreisel in Frieberting, Gemeinde Schonstett, eine weitere LED-Solarleuchte in Betrieb genommen. Die Anlage ist die erste Leuchte im neuen Design. Das Chassis für den Technikkasten ist jetzt komplett geschlossen und damit absolut wetterfest und vandalismussicher. Geichzeitig wurde das Chassis vergrößert. Damit ist zukünftig ausreichend Platz für zusätzliche oder größere Komponenten.

Die Anlage beleuchtet den Fußgängerüberweg direkt hinter einem Verkehrskreisel. Zwischen den beiden Fahrbahnen befindet sich noch ein Standplatz. Um die geforderte Leuchtweite zu erreichen, wurde die LED-Solarleuchte nicht auf einen Standardmasten, sondern auf einen 5 Meter hohen Masten aufgesetzt. Die Anlage ist mit 4 LED-Spots bestückt, die insgesamt eine Leistung von 30 Watt abrufen.

Bei dieser Installation kommen die Stärken des Konzepts zum Tragen: Hohe Leistung, LED-Spots mit großer Reichweite und die Möglichkeit, die Leuchtkörper flexibel auf die jeweilige Situation auszurichten.






Zu Gast bei der Energiezukunft Rosenheim

10. Februar 2016

Energiezukunft Rosenheim

Am Donnerstag, den 04. Februar, waren wir zu Gast bei der Energiezukunft Rosenheim und durften unser Projekt präsentieren. Wir danken für den herzlichen Empfang und das Interesse an unserem Projekt.

Die Energiezukunft Rosenheim hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Energiewende in Stadt und Landkreis zu begleiten und zu unterstützen. Die Ziele dabei sind:

  • Nachhaltige Energieversorgung in Stadt und Landkreis Rosenheim
  • Ermittlung der bestehenden Energiepotenziale der Region
  • Strategien zur Nutzung der Potenziale von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern

Erreicht werden sollen diesen Ziele durch gezielte und spezifische Information der kommunalen Entscheidungsträger, der potenziellen Investoren in die Energiewende und der interessierten Bürgerinnen und Bürger. Beispielhafte Aktivitäten der Initiative sind:

  • Informationsveranstaltungen und Workshops
  • Erstellen und Fortschreiben eines Energieberichts für Stadt und Landkreis
  • Anfertigen von Studien zur Optimierung des Einsatzes erneuerbarer Energien in Stadt und Landkreis Rosenheim





Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2015:
Preisverleihung in München

02. Oktober 2015, Texte: © Versicherungskammer Stiftung.

Platz 3 für das Solarprojekt Vogtareuth beim Bayerischen Verkehrssicherheitspreis 2015

Foto: (v.l.) Walter Lechner, Dr. Florian Herrmann, Franz Mayer, Hans Hajer, Bgm. Rudolf Leitmannstätter, Staatssekretär Gerhard Eck. © Johannes Herzog.

Am 26. Oktober 2015 wurden die Preise für den Bayerischen Verkehrssicherheitspreis 2015 im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr in München verliehen.

Platz 3: Solarprojekt Vogtareuth

Die Drittplatzierten, Hans Hajer und Franz Mayer, welche mit einem innovativen Solarprojekt für hellere Ausleuchtung und damit Sicherheit an Schulbushaltestellen im ländlichen Raum sorgen, wurden vom Präsidenten der Landesverkehrswacht Bayern, Dr. Florian Herrmann, beglückwünscht und mit einer Urkunde für Ihre nachhaltige Idee mit Modellcharakter ausgezeichnet.

Platz 2: „Sigst mi“ - Kindergarten St. Katharina in Nittendorf

In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Nittendorf wurde mit günstigen Eigenmitteln und Eigenarbeit, bei der Kinder aktiv eingebunden waren, die Einfahrt zum Kindergartengelände so gestaltet, dass die Kinder einen sichereren Weg von und zum Kindergarten haben. Aus den Händen von Walter Lechner, Vorstandsvorsitzender der Versicherungskammer Stiftung, erhielten die Vertreter aus der Oberpfalz ihre Auszeichnung.

Platz 1: Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2015 an Arbeitsgruppe Felix Hecker, Humboldt-Gymnasium in Vaterstetten

Felix Hecker, Abiturient 2015 am Humboldt-Gymnasium in Vaterstetten, und sein Team erhalten den diesjährigen Bayerischen Verkehrssicherheitspreis. Für seinen innovativen Kurzfilm „Böses Erwachen“ zum Thema Alkohol am Steuer wurde er von der Landesverkehrswacht Bayern und der Versicherungskammer Stiftung ausgezeichnet. In anschaulicher Art zeigt sein professionell produzierter Film „Böses Erwachen“ die Folgen einer Autofahrt in alkoholisierten Zustand – nicht nur für Fahranfänger ein Thema. Besonders die zielgruppengerechte Ansprache und Umsetzung des jungen Teams begeisterte die Jury.






Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2015:
Platz 3 geht nach Vogtareuth

14. September 2015, Gemeindeblatt Vogtareuth

Solarprojekt Vogtareuth

Der Bayerische Verkehrssicherheitspreis wird von der Landesverkehrswacht Bayern und der Versicherungskammer Stiftung ausgelobt. Die Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgt landesweit. Insgesamt werden drei Preise vergeben. Die Jury besteht aus Vertretern der beiden Veranstalter sowie dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

Das Solarprojekt hat seine Wurzeln in der Gemeindeentwicklung. Ziel dieser Initiative ist die nachhaltige Verbesserung der Sicherheit an Schulbushaltestellen in ländlichen Raum. Dazu wurde in Kooperation mit der Fa. ETM – Elektrotechnik Mayer aus Vogtareuth eine Solarleuchte entwickelt, die den besonderen Anforderungen an Schulbushaltestellen gerecht wird. Die Pilotanlage der Gemeinde Vogtareuth steht an der Bushaltestelle in Weikering.

Im Mai 2015 reichten wir unseren Vorschlag für den Bayerischen Verkehrssicherheitspreis ein. Ende Juli kam dann die gute Nachricht: Platz 3 geht nach Vogtareuth. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Oktober in den Räumen der Versicherungskammer Bayern, München, statt. Wir freuen uns drauf!






Ein Teil weniger

29. Juni 2015

Solarleuchte mit neuer Lichtsteuerung

Foto: Neueste Technik erhöht die Versorgungssicherheit.

Vogtareuth - Die Entwicklung der LED-Solarleuchte geht ständig weiter. Durch den Einbau einer neuen Zeitschalttechnik wird die hohe Versorgungssicherheit an Schulbushaltestellen im ländlichen Raum weiter verbessert.

LED-Solarleuchten werden üblicherweise mit einer Kombination aus Zeitschaltuhr und Dämmerungsschalter gesteuert. Mit der Zeitschaltung wird für jeden Tag die maximale Leuchtperiode vorgegeben. Und der Dämmerungsschalter sorgt dafür, dass sich die Solarlampe nach Tagesanbruch automatisch abschaltet.

Um in den Wintermonaten eine 100 prozentige Versorgung der Schulbushaltestellen zu gewährleisten ist Stromsparen oberstes Gebot. Bei der klassischen Konfiguration mit Zeitschaltuhr und Dämmerungsschalter kann man die Leuchtzeiten wochenweise vorgeben. Damit brennt die Solarleuchte von Montag bis Freitag, egal ob Schultag, Feiertag oder Schulferien. Da in den Wintermonaten die Sonneneinstahlung zeitweise sehr gering sein kann, arbeiten wir ab sofort mit einer Astro-Zeitschaltuhr.

Eine Astro-Zeitschaltuhr ist nichts anderes als ein unendlicher Kalender. Mit dem Vorteil, dass sie zum Beispiel unregelmäßig auftretende Feiertage berechnet. Und man kann Jahre im Voraus feste Ferientermine berücksichtigen. In der Winterzeit sind das vor allem die Weihnachtsferien. In diesem Zeitraum wird die Solarleuchte an den Schulbushaltestellen nicht benötigt und kann im Ruhemodus 14 Tage lang Energie sammeln und speichern. Deshalb erfolgte der Umstieg auf die neue Technik.

Vor dem Einbau wurden mit der Astro-Zeitschaltuhr über Monate hinweg diverse Testreihen gefahren. Die daraus gewonnenen Erfahrungswerte wurden in den Kalender einprogrammiert. Auch die Technik der Solarleuchte selbst wurde modifiziert: So lassen sich beispielweise die Leuchtzeiten vorort mit einem Laptop konfigurieren.

Mit der Integration der neuen Zeitschalttechnik wurde der Dämmerungsschalter überflüssig: Also ein Teil weniger - und trotzdem ein Zugewinn an Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit.






Schulweg wird deutlich sicherer

09. Mai 2015, ©Text: Rosenheim24.de

Bgm. Reinthaler und Franz Mayer an der Bushaltestelle Perfall

Foto (v.l.n.r.): Bürgermeister Georg Reinthaler und Franz Mayer an der neuen Solarleuchte in Perfall.

Eiselfing - Den Schulkindern mehr Sicherheit bieten, diesen Gedanken verfolgt die Gemeinde Eiseling bereits seit vielen Monaten. Jetzt kam die geplante Solarleuchte an die Bushaltestelle.

Das seit knapp einem Jahr laufende Programm der Gemeinde Eiselfing für mehr Verkehrssicherheit trägt weitere Früchte. Eine unbürokratische Kooperation zwischen der Kommune, dem Staatlichen Bauamt Rosenheim und einem Elektrounternehmen aus Vogtareuth hat nun die Installation einer solarbetriebenen Bushaltestellenbeleuchtung an der Staatsstraße 2092 bei Perfall möglich gemacht.

Montage der LED-Solarleuchte an der Bushaltestelle Perfall

Gemeinsam mit den Anwohnern beschaffte Geschwindigkeitsanzeigegeräte sorgen in den Ortsteilen Bachmehring und Freiham bereits für ein geringeres Tempo des Durchgangsverkehrs. Eine Tempo 30-Zone in Bergham sowie eine Einbahnstraßenregelung im Gebiet und um Schule und Kindergarten sollen die Gefahren an diesen Problemstellen minimieren. Nun konnte auch im Hinblick auf die Schulwegsicherheit ein großer Fortschritt erzielt werden.

Bürgermeister Georg Reinthaler und Elektrounternehmer Franz Mayer aus Vogtareuth haben im gemeinsamen Gespräch die Vereinbarung getroffen, dass ab sofort eine ausschließlich mittels Solarstrom betriebene Leuchte an der im Bereich einer Kuppe und einer Straßenausfahrt liegenden Bushaltestelle in Perfall errichtet wird. Im Rahmen eines Ortstermins erhielten sie hierfür auch die Genehmigung des zuständigen Staatlichen Bauamts Rosenheim. Begleitet wird das Projekt von Hans Hajer als Vertreter des gemeinnützigen Solarprojekts, einer Initiative der Gemeindeentwicklung Vogtareuth.

Solarleuchte mit drei Led-Spots

Die Solarleuchte ist das zweite Exemplar von Franz Mayers selbst entwickeltem Modell, welches nun im Landkreis Rosenheim installiert werden konnte. Über eine spezielle Zeitschaltung sorgt sie während der hellen Jahreszeit für Licht in der Abenddämmerung. Im Winter leuchten die drei angebrachten Strahler mit dem in einem Solarakku gespeicherten und an den Vortagen mittels Solarpanel erzeugten Strom in den Morgenstunden den Überquerungsbereich auf der Staatsstraße hin zum Bushaltepunkt vollumfänglich aus. Ergänzt wird die Lampe im Laufe der nächsten Wochen durch einen Kiesweg neben der Fahrbahn, damit die Schüler morgens und am Mittag nicht mehr auf der Straße zur Haltestelle laufen müssen.

"Mir war es ein Anliegen, für das wichtige Thema Schulwegsicherheit eine technisch möglichst einfache und nicht zuletzt auch kostengünstige Lösung bei der Beleuchtung zu entwickeln", erklärt Franz Mayer. Bürgermeister Georg Reinthaler ist überzeugt vom Nutzen des Projekts: "Eine ausgeleuchtete Bushaltestelle ist optisch bereits aus der Ferne gut wahrzunehmen und erzeugt bei den Verkehrsteilnehmern eine erhöhte Aufmerksamkeit." Die Firma Elektrotechnik Mayer stellt der Gemeinde Eiselfing die Solarleuchte probeweise und kostenfrei bis zum Ende der Wintersaison 2015/2016 zur Verfügung. Bei Bewährung wird die Kommune über den dauerhaften Erwerb und die mögliche Anbringung von solarbetriebenen Bushaltestellenbeleuchtungen an weiteren Standorten entscheiden.






Die Raiffeisenbank Vogtareuth unterstützt das Solarprojekt

24. April 2015

Raiffeisenbank Vogtareuth sponsert das Solarprojekt

Die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim Chiemsee eG sponsert das Solarprojekt mit einer Spende in Höhe von 500,00 Euro. Wir danken der Geschäftsleitung der Filiale in Vogtareuth im Namen der Schulkinder für die großartige Unterstützung. Der Betrag ist der Grundstock für die Finanzierung einer neuen Solarleuchte im Gemeindegebiet Vogtareuth.






University of Applied Sciences – FH Rosenheim

23. April 2015

FH Rosenheim unterstützt das Solarprojekt Vogtareuth

Die Hochschule Rosenheim, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, bietet die Solarleuchte als Thema einer Masterarbeit an. Im Rahmen dieser Arbeit soll die Anlage getestet, optimiert und die Unterlagen für die CE-Zertifizierung erstellt werden. Verantwortlicher Professor ist Mike Zehner.






Hörfunkbeitrag des Bayerischen Rundfunks, Programm Bayern 1

24. Februar 2015

Bayern 1 sendet Beitrag zum Solarprojekt Vogtareuth

Sie leuchtet den Schulkindern am Morgen, wenn es noch dunkel ist, im kleinen Ort Weikering. Die Solarleuchte, die der vogtareuther Elektrotechniker Franz Mayer entwickelt und zusammengebaut hat. "Die Leuchte ist auf einem Standard-Masten moniert, 4 Meter hoch, mit Solarmodul, zwei Strahlern, sodass man die verschiedenen Plätze der Kinder ausleuchten kann, auch hier über die Straße. Das ist ungefähr vergleichbar mit einem 150 Watt Strahler, der da runterbrennt. Also dort, wo die Kinder stehen, haben wir ungefähr zwischen 30 und 50 Lux."

Es ist ein Projekt der Gemeindeentwicklung. Mayer und der Organisator Hans Hajer hoffen auf Gelder aus der Dorferneuerung. "Unser Ziel ist, dass wir insgesamt 10 Bushaltestellen hier im Gemeindebereich Vogtareuth austatten. Wir bieten das auch für die direkten Anliegergemeinden an: Griestätt, Schonstett, Söchtenau, Prutting, die ebenfalls in das Projekt einsteigen können, so dass wir eine gewisse regionale Verbreitung haben."Dagmar Bohrer-Glas, Bayern 1, in Vogtareuth.

Zum Nachhören ...

© Bayerischer Rundfunk, Programm Bayern 1

Impressum: Angaben gem. TdG

Anbieter:
Solarprojekt Vogtareuth
Reuther Feld 14,
D-83569 Vogtareuth

Verantwortlicher für den Webauftritt:
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